Georg Friedrich Hornung. (Foto: Archiv Leo Hahn)

Montag: 15. April, 20 Uhr, Theater am Neunerplatz

Würzburger gegen Franco und Hitler

 

Unmittelbar nach der Machtübernahme im März 1933 zerschlagen die Nationalsozialisten die linken Strukturen in Würzburg: Sie jagen und verhaften Kommunisten, Gewerkschafter und Sozialdemokraten, foltern sie und sperren sie in Gefängnis und KZ. Manche entkommen den Nazis, schließen sich den spanischen Antifaschisten im Kampf gegen Franco an, geraten in Gefangenschaft und werden an Nazi-Deutschland ausgeliefert.

 

Die meisten sind heute vergessen.

 

Ich stelle den Kampf und die Opfer der Familien Hornung und Kehrle vor und den Antifaschisten Karl Weller, der gegen alle Wahrscheinlichkeiten überlebte.

 

Auf dem Foto ist Georg Friedrich Hornung zu sehen, der als Räterevolutionär eine wichtige Rolle in Würzburg und München spielte, 1932 Hitler in Würzburg den Strom abdrehte, in Spanien gegen Franco kämpfte und dann doch den Nazis in die Hände fiel.

 

Dauer: 90 Minuten


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