Das "Kult" war das monatlich erscheinende Info-Blatt des AKW, mit Programm, Späßen und politischen Texten. (Repro: Wolfgang Jung)

Montag, 9. März, 20 Uhr, Theater am Neunerplatz

Wildes Würzburg! Das AKW und die Achtzigerjahre

 

Die Achtzigerjahre sind die Zeit der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung, Hausbesetzer, Startbahn West- und WAA-Gegner. In der links-alternativen Szene herrscht Aufbruchstimmung, auch in Würzburg.

 

Das wilde Zentrale der Szene ist Autonome Kulturzentrum Würzburg (AKW). Hier trifft sich, tanzt, feiert und tagt die linke Szene. Es geht um Kultur für alle, Emanzipation, gesellschaftliche Teilhabe, selbstbestimmtes und hierarchiefreies Arbeiten, Konzerte und Vorstellungen, wie sie sonst nirgends in der Stadt zu sehen waren, und um Basisdemokratie. Insgesamt geht es um nicht weniger als um alles.

 

Dieser Laden ist bunt, krawallig und laut, eine Kampfansage gegen Establishment und Obrigkeitshörigkeit.

 

Ich erzähle die AKW-Geschichte von 1982 bis 1990, berichte, woher es kam, wie es innen und nach außen funktionierte, wie der Mauerfall auch eine Zäsur für das AKW war und warum Würzburg wieder so etwas braucht .

 

Ich werde mich um Objektivität bemühen, aber es wird mir nicht gelingen, denn ich war mittendrin.

 

Eintritt: 10 Euro. Leute mit geringem oder ohne Einkommen zahlen nach ihren Möglichkeiten.

 


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