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Nur noch auf Nachfrage! 

Meine Würzburg-FührungDer schöne Schein und das böse Sein einer alten Stadt

Je mehr man über Würzburg weiß, desto mehr hat man auszuhalten. Bei der Recherche für zahlreiche Artikel über das historische Würzburg fand ich ungezählte Widersprüche: schmutzige Geschichten hinter schönen Fassaden. Jetzt erzähle ich davon vor Ort.

Ich stelle Widersprüche vor: die krumm geackerten Häcker und der berühmte Würzburger Wein, die Pracht der Fürstbischöfe und die bittere Armut ihrer Schäfchen, die schöne alte Mainbrücke und das viele Blut, das auf ihr vergossen wurde. An zehn Stationen zeige ich die ungeschminkte Stadt. Die ist viel wilder und rauer als das sonntägliche Postkarten-Würzburg, und viel spannender und bunter.

Rund 900 Leute sind bei den 18 Führungen mitgegangen - viel mehr, als ich zu hoffen gewagt hatte! Falls es doch noch welche gibt, die meine Geschichten hören wollen, aber auch am 3. November nicht dabei sein können. Gruppenführungen (ab 20 Leute) mache ich noch. Kontakt: Büro 0931 32099065, mobil 0172 1095518 oder E-Mail: nachrichten@schreibdasauf.info.

                                                                                                                                                                                                         

Neu!  Zur Recherche und zum Schmökern empfohlene Literatur über Würzburg

Wild, brav, tot: das Autonome Kulturzentrum Würzburg - Wie linksalternative Rebellen das garstige Kind der Würzburger Kulturszene schufen, und wie es nach 27 Jahren sanft entschlummerte (am 14. Februar 2012 wäre es 30 Jahre alt geworden). 

Ein Würzburger zwischen Krieg und Liebe - Ludwig Pfeuffer aus Würzburg, 1924 geboren in der Augustinerstraße, 1936 mit seiner Familie geflüchtet nach Palästina, starb im Jahr 2000 als Jehuda Amichai, geehrt als einer der bedeutendsten Dichter Erez Israels.

Erkämpft gegen Klerus, König und Kaiser: 750 Jahre Stadtrat - Wie die Würzburger um ihre Selbstbestimmung gerungen haben und was daraus geworden ist.

Der Revolutionär Felix Fechenbach - Der Würzburger, nach dem das Stadtteilzentrum in Grombühl benannt wurde, war Journalist und Schriftsteller, ein Räterevolutionär und mitreißender Redner. Die Nazis erschossen ihn am 7. August 1933

Woher das Böse in Würzburg kommt - Leonhard Frank lernte in Würzburg das Grauen kennen. In "Die Räuberbande" hat er aufgeschrieben, woher das Böse in dieser Stadt kommt.

Die Stadt der Liebe (IV) - Wie Ludwig Ganghofer völlig undersexed in Würzburg lebte und was er dagegen unternahm.

Die Würzburger Räterepublik - Wie Revolutionäre 3 Tage lang eine Stadt beherrschten, die mit Revolutionären nichts im Sinn hatte.

Mehr Geschichten gibt's hier.